Richtig Saubermachen

Tipps rund ums Putzen und Saubermachen. Denn ein guter Staubsauger ergänzt durch einen praktischen Tischstaubsauger ist nur ein guter Anfang 🙂 Der Spruch „das bisschen Haushalt macht sich von alleine“ ist nämlich nur ein Spruch. Allerdings kann man, wenn man beim Putzen mit System vorgeht, einiges an Kraft und vor allem auch Zeit sparen beim sauber machen.

Natürlich gibt es für jeden Bereich die eigenen wichtigen Regeln für das richtige Saubermachen. So hat ein Bad andere Problemzonen als eine Treppe oder die Küche oder gar das Schlafzimmer. Aber einige Grundregeln fürs Putzen sind für alle Bereiche im Haus fast gleich. Wer diese Tipps beachtet, der wird nicht nur schneller fertig mit der unliebsamen Hausarbeit, meist ist das Ergebnis eben auch besser – weil gründlicher.

Richtige Ausrüstung für das Putzen

Für das schnelle, effektive und auch gründliche Putzen einer Wohnung benötigt man die richtige Ausrüstung. Dabei reichen vier Reiniger völlig aus:

  • Essig- oder Zitronenreiniger.
  • Allzweckreiniger.
  • Scheuermilch.
  • WC-Reiniger

Zwar gibt es Putzmittel (bzw. Werbung dafür), die versprechen, dass mit ihnen stark verschmutzte Stellen beinahe wie von Geisterhand sauber werden. Meist sind dies eben nur Versprechen und man braucht eben kein spezielles Putzmittel sondern Muskelkraft bzw. Ausdauer. Wer dennoch mal zu einen bestimmten Reiniger greifen möchte, kann dies natürlich tun. Aber mit Bedacht, denn was noch gründlicher reinigt als die vier hier aufgeführten Reinigungsmittel ist meist sehr aggressiv.

Lieber einen Putzlappen mehr verwenden

Bei den Putzlappen sollte man nicht sparen. Je mehr Lappen man verwenden kann, um so geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Keime von der einen Stelle auf die andere, von Raum zu Raum überträgt. Gut ist es, wenn man ein ganzes Set von Putzlappen hat, die sich am Besten farblich deutlich von einander unterscheiden. Alle roten Lappen sind fürs Bad, die blauen für die Küche und mit den gelben wischt man eben im Wohnzimmer.

Zu den Putzlappen und den vier Reinigern gehört dann noch folgende Ausrüstung zur Grundausstattung:

Vor dem Putzen steht das Aufräumen

Bevor das Putzen beginnt, sollte man zunächst aufräumen. Wer das nicht schafft, sollte ein tiefes Tablett oder eine Kiste parat haben, um das was in dem zu putzenden Bereich rumliegt, einfach mal während des Putzens wegräumen zu können. Da beim gründlichen Putzen neben Staubsauger auch Schrubber oder Wischmopp zum Einsatz kommen, sollte mindestens der Boden aber frei geräumt sein. Das spart einiges an Kraft und Zeit beim eigentlichen Putzen.

Geputzt wird von oben nach unten

Wer wenig Zeit hat und sich seine Kraft einteilen muss, putzt natürlich zunächst das, was wirklich wichtig ist. Wer aber wirklich gründlich putzt und alles schaffen möchte oder muss, der sollte beim Hausputz immer von oben nach unten arbeiten. Von den Leuchtkörpern zum Regal und zum Schrank bis zu den Ablageflächen auf der Kommode und dann die Flächen der Tische und anderer Kleinmöbel. All das wird zunächst von Staub und Dreck befreit. Wird regelmäßig geputzt und befindet man sich nicht gerade in Bad oder Küche, dann reichen meist leicht feuchte Microfasertücher aus, um alles sauber zu bekommen.

Nicht hin und her wischen

Um eine Fläche sauber zu bekommen, wischt man mit dem Tuch nicht hin und her. Das würde den Dreck nur verteilen. Man entscheidet sich für eine Richtung und wischt mit dem leicht feuchten (man könnte auch sagen nebelfeuchten) Tuch drüber.

Zum Schluss wird gesaugt und dann gewischt

Hat man alle Flächen, die Lampen, Regalböden, den Nippes auf den Kommoden und die Kleinmöbel von Staub und Dreck befreit, dann ist es Zeit für den Staubsauger. Mit diesem werden zunächst die Polstermöbel und dann die Böden gesaugt. Am Ende werden dann die Hartböden noch gewischt. Würde man erst den Boden saugen und dann die Polster, dann würde noch einiges an Staub von dort wieder auf den Boden gelangen. Erst recht, wenn man auch noch ein haarendes Haustier hat.